Wie kann Ihr Hund Flocken verdauen, wenn ihm doch die Enzyme dazu fehlen?
Der Darm ist jener Ort im Organismus eines Hundes, in dem Nahrung in so kleine Bestandteile zergliedert wird, dass sie durch die Darmschleimhaut in das Blut transportiert werden können. Die Kürze des Hundedarms muss also zu einer anderen Verdauung führen als bei einem Pflanzenfresser. Dies ist auch tatsächlich der Fall: Hunde sind beispielsweise ebenso wenig wie Menschen in der Lage, äußerst komplexe Kohlenhydratverbindungen zu verdauen - also z.B. weder Heu, Stroh oder Baumrinde. Hierfür reicht weder die Darmlänge des Hundes und damit die Verweildauer der Nahrung aus, noch die biologisch vorgegebene Ausstattung mit den notwendigen Verdauungsfermenten (Enzymen).
Folge: Ein Wolf (Hund) muss, da sein Organismus dennoch alle wichtige Nährstoffe benötigt, die von den Beutetieren bereits vorverdauten Pflanzenteile aufnehmen. Erst diese kann er dann zu Ende verdauen.
Der Mensch macht das unverdauliche Getreide z.B. durch Erhitzen für den Hund verdaulich.
Nur so kann ein Hund zusätzliche Energie aufnehmen, die er für seine tägliche Arbeit benötigt.
Sämis Flocken sind gepufft (erhitzt) und enthalten keine Chemie – dafür Gemüsescheibchen. Die Hunde mögen diese Flocken sehr weil keine Konservierungsstoffe enthalten sind. (Mind. 3 Monate haltbar – wir liefern ja monatlich alles frisch)
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